Depots für Studenten: Wo gibt es günstige Konditionen?

September 8th, 2017 by geldanlage_de in Aktien, Allgemein, Börse, Depot, Geldanlage

Die Kryptowährung Bitcoin hat im August 2017 zum ersten Mal die Marke von 4.000 US-Dollar erreicht. Damit entspricht der Wert einer Einheit der Kryptowährung mehr als drei Unzen Gold. In den letzten Jahren ist der Bitcoin im Wert so rasant gestiegen, dass inzwischen selbst institutionelle Anleger auf die Internetwährung aufmerksam werden. Und diverse Broker erlauben den Handel mit Bitcoin schon länger. Das Phänomen Bitcoin zeigt, wie stark Anleger inzwischen auf innovative Handelsinstrumente und Assets setzen. Inzwischen sind Geldanlagen – über das Zinssparen hinaus – nicht nur für Vermögende interessant. Auch Studenten wollen in den Aktienhandel und Fondshandel reinschnuppern. Die Herausforderung: Ohne Wertpapierdepot sind schnell Grenzen erreicht. Wer echte Euro anlegen will, muss aber im Hinblick auf Depotführung und Wertpapierhandel mitunter etwas tiefer in die Tasche greifen. Bieten Broker Studenten günstige Konditionen? Mehr Infos zu den Punkten, die hierbei eine Rolle spielen, finden sich unter diesem Link.

Aktiendepot: Welche Funktionen müssen drin sein?

Ohne Depot kein Aktienhandel! An diesem Grundsatz wird niemand rütteln. Angeboten von Banken und reinen Broker-Unternehmen, ist das Wertpapierdepot zentraler Dreh- und Angelpunkt, um an den Börsen Assets wie:

  • Währungen
  • Rohstoffe
  • Aktien usw.

zu handeln. Das Depot fungiert dabei als Konto, auf welches Zu- und Abgänge verbucht werden. In der Regel benötigen Anleger – egal, ob Student oder nicht – ein Verrechnungskonto. Hierauf fließen Dividenden sowie Veräußerungserlöse und der Broker nutzt das Guthaben, um eine Kauforder auszuführen.

Ein gutes Aktiendepot kommt ohne Depotführungskosten aus. Und natürlich ist auch die Führung des Verrechnungskontos für den Inhaber kostenfrei.

In die eigentliche Entscheidung für oder gegen ein Depot fließen aber noch ganz andere Punkt ein. Es stellt sich die Frage, wie hoch die Orderkosten sind (Festpreis- versus Provisionsmodell) sind, welche Märkte und Handelsinstrumente zur Verfügung stehen oder wie gut der Direkthandel ausgebaut ist. Generell ist aus Sicht des Anlegers immer anzuraten, sich im Vorfeld hinsichtlich der eigenen Ansprüche Gedanken zu machen. Bei den unterstützten Märkten variieren die Angebote der Broker genauso wie bei den verfügbaren Assets – etwa im Forex-Bereich.

Depotkosten: Hier müssen Studenten sehr genau rechnen

Als Student will man natürlich keine Abstriche beim Depot machen müssen. Den Ansprüchen an die Depotfunktionen steht natürlich die Frage nach den Kosten gegenüber. Im ersten Moment geht Blick hier natürlich in Richtung Depotgebühr. Letztere sollte bei einem Angebot für angehende Akademiker – zumindest für die Dauer des Studiums – entfallen. Im Fall einiger Angebote entfällt die Depotgebühr nur solange ein gewisses Depotvolumen nicht überschritten wird. Punkt Nummer 2 betrifft die Transaktionsentgelte. Hier zahlt sich Nachrechnen aus. Einige Broker arbeiten fürs Studentendepot mit einem Provisionsmodell (einbehalten wird ein fester Prozentsatz des Ordervolumens) und verzichten auf Mindestentgelte. Im Vergleich zum „klassischen“ Aktiendepot ein Vorteil, den diverse Anbieter allerdings durch einen festen Preisaufschlag wieder einfangen.

Sehr genau sollte sich der ambitionierte Anleger das Preisverzeichnis bei den Fonds anschauen. Hier werden in aller Regel die normalen Ausgabeaufschläge erhoben. Bei vielen Brokern hat sich allerdings die Praxis etabliert, dass diverse Fonds mit Rabatten ausgegeben werden.

Achtung: Früher oder später werden Orderzusätze und Limits in den Handel mit Wertpapieren eingeflochten. Als Student ist daher bereits vor der Eröffnung des Depots abzuklären, inwiefern Broker das Verrechnungskonto für diese Leitung belasten.

Den Kundenservice im Auge behalten

Viele Broker setzen inzwischen auf Online-Depots. Studenten als Digital Native kommt diese Entwicklung gelegen – zumal sich mithilfe der Online-Depots bei den Kosten der Rotstift ansetzen lässt. Und es zahlt sich in der Praxis aus, die Kosten mit reinen Studentendepots zu vergleichen.

Ein wichtiger Punkt darf hier nicht unter den Tisch fallen – der Kundenservice. Fragen zur Depotverwaltung stellen sich immer wieder. Ein schneller und direkter Draht zum Broker ist in solchen Situation wünschenswert. Telefonhotline und E-Mail-Support sollten das Minimum sein. Ideal ist ein Live-Chat, mit dem sich alle wichtigen Fragen direkt und sofort klären lassen. Ein umfassendes FAQ rundet die Servicequalität zusätzlich ab.

Fazit: Studentendepots müssen funktional und günstig sein

Studenten gehören für Broker inzwischen zur umworbenen Zielgruppe. Spezielle Depots, welche in ihren Konditionen auf die Bedürfnisse der Studenten zugeschnitten sind, sollen den Wertpapierhandel mit dem Anbieter schmackhaft machen. Zu den wesentlichen Aspekten gehört hier eine kostenlose Depotführung und Funktionen, die sich von denen der „normalen“ Depots nicht unterscheiden. Gerade im Hinblick auf die immer stärker in Erscheinung tretenden Online-Depots lohnt sich ein Vergleich – gerade bei den Kosten.

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