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Experten warnen: Sachversicherungen werden in Deutschland nach Unwettern teurer

April 9th, 2019 by geldanlage_de in Allgemein

Sicherlich hat sie jeder noch vor Augen, die schweren Unwetter, welche im Frühjahr und Sommer 2013 in Deutschland gewütet haben. Insbesondere die Flut an Donau und mehreren kleinen Flüssen ist uns in Erinnerung geblieben. Städte wie Passau waren zeitweise fast völlig überflutet und mussten in der Folge Schäden in Milliardenhöhe verzeichnen.

Unwetter

Und auch in den Folgejahren besserte sich die Lage nicht – im Gegenteil: Durch den Klimawandel kommt es immer öfter zu verheerenden Naturkatastrophen wie Stürmen und Überschwemmungen.

Gerade Wasserschäden gehören zu den teuersten Schäden, die es zu beheben gilt. Steht das Wasser höher als einige Zentimeter, muss die Immobilie in der Regel komplett saniert und renoviert werden, wodurch schnell Kosten in Höhe von mehreren Zehntausend Euro entstehen können.

Dass solche Summen von den meisten Verbrauchern nicht ohne fremde Hilfe bewältigt werden können, versteht sich von selbst. Hier kommen die Versicherer auf den Plan. Wozu gibt es schließlich Gebäudeversicherungen und spezielle Unwetterpolicen? Doch Vorsicht: Wer einfach nur eine gewöhnliche Gebäudeversicherung abschließt, hat in dieser nicht zwingend auch einen Schutz gegen Schäden durch Hochwasser integriert. Bei vielen Versicherern muss der Elementarschaden-Schutz separat abgeschlossen werden. Die Beitragshöhe hängt dabei von mehreren verschiedenen Faktoren ab.

So spielt etwa die Lage der zu versichernden Immobilie eine ausschlaggebende Rolle für die Beitragsberechnung. Die Versicherer haben ganz Deutschland in verschiedene Risikoklassen eingeteilt, je nachdem, welche Ereignisse in Verbindung mit Naturgewalten in der Vergangenheit am jeweiligen Ort stattgefunden haben. Doch nicht nur das. Auch die Art der Immobilie kann Ausschlag über die Prämienhöhe geben. So zahlt man beispielsweise als Besitzer eines Bungalows in der Regel eine höhere Prämie als bei einem mehrstöckigen Gebäude. Auch ein vorhandener Keller kann sich wegen der Überflutungsgefahr negativ auf die Beitragshöhe auswirken.

Ein Problem wird sich in nächster Zeit allerdings ergeben für Inhaber von Sachversicherungen, zu denen auch die Gebäudeversicherung gehört, und für Menschen, die eine solche Versicherung neu abschließen möchten. Experten sind sich sicher: Aufgrund der großen Schäden, die sich jedes Jahr vielerorts in Deutschland ergeben, werden die Beiträge für diverse Sachversicherungen in nächster Zeit noch einmal deutlich steigen. Dazu trägt auch die generell steigende Schadenwahrscheinlichkeit in Deutschland bei, die durch die immer extremeren klimatischen Bedingungen eingetreten ist.

Tipp der Redaktion: Wer sich für eine Gebäudeversicherung und entsprechende Zusatzpolicen gegen Elementarschäden interessiert, sollte diese möglichst schnell abschließen. Außerdem gilt: Ein ausführlicher Vergleich ist die beste Möglichkeit, Kosten bei den Versicherungsbeiträgen einzusparen. So lässt sich auch ohne Probleme die am besten auf die persönlichen Anforderungen und Bedürfnisse passende Police finden. Viele Fachportale bieten mittlerweile moderne und benutzerfreundliche Vergleichsrechner an, mit denen sich die optimale Sachversicherung finden lässt. Auch die Höhe der Versicherungsprämie wird dabei gleich berechnet.

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