Wie günstig wird unser Geld bis 2020?

Januar 22nd, 2018 by geldanlage_de in Aktien, Allgemein, Börse, Depot, Festgeld, Fonds, Geldanlage, Kredit, Tagesgeld

Den Medien zufolge dürfen die Bundesländer ab 2020 keine neuen Kredite mehr aufnehmen. Bei den meisten Menschen liegen nachhaltige Geldanlagen derzeit im Trend, während die Aktienbörsen weiter steigende Aktienkurse verzeichnen. Dennoch ist eine Zinserhöhung auch im Jahr 2018 kein Thema. In welche Richtung entwickeln sich die Finanzmärkte und wie günstig wird das Geld im Jahr 2020 sein?

Aktienmärkte erreichen neue Rekordstände

Im vergangenen Jahr erreichten die Aktienmärkte neue Rekordstände. Aus Sicht vieler Marktteilnehmer ist allerdings noch Spielraum nach oben vorhanden. Finanzexperten rechnen in den kommenden Monaten mit steigenden Kursen vor allem bei europäischen Aktien. Gibt es noch Geldanlagen mit hohen Zinsen? Während sich Tagesgeld und ähnliche Sparmöglichkeiten kaum noch lohnen, können clevere Sparer durchaus die Inflationsrate schlagen.

Den meisten Bundesbürgern ist es wichtig, regelmäßig Geld beiseite zu legen. Bei der Auswahl geeigneter Anlageformen achten sie aber nicht vorrangig auf die Rendite. Manchmal stellt die Kreditaufnahme die beste Möglichkeit zur Überbrückung eines kurzfristigen Finanzlochs dar. Bei einem Kredit über smava erhalten Verbraucher beispielsweise einen Tarif mit Negativzins. Die Mehrheit der Deutschen legt für besondere Anschaffungen Geld zurück und nutzt zum Sparen ein Girokonto oder das klassische Sparbuch. Eine Umfrage eines bekannten Marktforschungsinstituts ergab, dass ein Drittel aller Bürger über ein Tagesgeldkonto verfügt und manche Menschen ihre Ersparnisse sogar zu Hause aufbewahren. Hohe Zinsen lassen sich dabei momentan nicht erzielen, da viele Banken für Tagesgeld 0 Prozent Zinsen zahlen. Finanzexperten raten den Sparern, die bereits einen größeren Betrag auf dem Tagesgeldkonto haben, sich nach anderen Angeboten umzusehen.



Lohnt sich der Abschluss eines Sparvertrags?

Außerdem sollten Neukunden bei Abschluss eines Sparvertrags auch auf das Kleingedruckte achten, da sich dort häufig Fallen verstecken. Manche Klauseln enthalten die Bedingung, dass der vereinbarte Zinssatz nur während der ersten sechs Monate garantiert ist. Höhere Zinsen werden von manchen Banken nur gewährt, wenn höhere Einmalbeträge in Festgeldanlagen investiert werden. Der durchschnittliche Zinssatz für Sparverträge mit einer Laufzeit von zwölf Monaten wird von Finanzexperten auf 0,19 Prozent beziffert. Bei guten Anbietern werden bis zu 1,26 Prozent Zinsen bezahlt. Bei einer dreijährigen Vertragslaufzeit können Sparer bis zu 1,70 Prozent Zinsen jährlich erhalten. Meist kommen die höher verzinsten Angebote allerdings nicht von deutschen Geldinstituten, sondern von ausländischen Banken, beispielsweise aus Ländern wie Rumänien oder Bulgarien. Von Finanzexperten werden diese Anlagemöglichkeiten als nicht unbedingt sicher eingestuft. Eine Fachzeitschrift beurteilte die Sicherungseinrichtungen von Ländern mit geringer Wirtschaftskraft als zu unstabil. Bei einer Pleite wären diese Banken nicht in der Lage, ihre Kunden angemessen und umfassend zu entschädigen, schreibt ein deutsches Finanzmagazin in seiner aktuellen Ausgabe.



Zinsgewinne durch Börsengehandelte Indexfonds

Die Ersparnisse sind aus der Sicht von Experten hauptsächlich bei europäischen Banken in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich und Schweden sicher. Durch eine langfristige Geldanlage für mindestens fünf Jahre lassen sich sogar Zinsen bis zu 1,80 Prozent erzielen. Finanzexperten gehen derzeit davon aus, dass innerhalb der nächsten Jahre das Zinsniveau insgesamt wieder steigen wird. Eine Anlagemöglichkeit, mit der sich höhere Dividende erreichen lassen, sind Aktien von Börsennotierten Unternehmen aus Deutschland. Diese schütteten im vergangenen Jahr circa 46 Milliarden Euro an ihre Aktionäre aus. Mit einer guten Mischung aus Aktien und Zinsanlagen können die Anleger Renditen und Risiko in ein optimales Verhältnis bringen. Erfahrene Anleger sollten Experten zufolge in Börsengehandelte Indexfonds (ETF) investieren. Da diese Fonds einen Börsenindex nachbilden, profitieren die Investoren auch von künftigen Dividendenzahlungen.

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