Offene Investmentfonds

Bei einem offene Investmentfonds werden von der Kapitalanlagegesellschaft laufende neue Fondszertifikate ausgegeben (= verkauft). Die Anzahl der Anteile ist nicht von vornherein begrenzt. Gleichzeit ist die Fondsgesellschaft verpflichtet, Anlegern, die ihre Fondszertifikate verkaufen möchten, diese zum sog. Rücknahmepreis (Formel zur Berechnung siehe hier) abzunehmen. Der Rücknahmepreis wird auch NAV (Net Asset Value, also Nettoinventarwert) genannt. Wenn man in Zeitungen oder im Internet nach Fondspreisen sucht wird man stets den Rücknahmepreis finden.

Der Ausgabepreis beinhaltet oft einen Aufschlag. Der Ausgabeaufschlag kann als die Entlohnung für den Kundenberater bzw. die Vertriebsstelle angesehen werden. Viele Onlinebanken bieten mittlerweile jedoch viele Fonds zu einem reduzierten oder ganz entfallenden Ausgabepreis an.

Für den Anleger haben offene Fonds den Vorteil, dass er jederzeit einige oder alle Anteile verkaufen kann und somit, z.B. bei einer günstigen Situation am Aktien- oder Anleihemarkt, seine Gewinne realisieren kann. Offene Fonds eignen sich daher auch bei einem mittelfristige Anlagehorizont (z.B. 1-3 Jahre). Beim Thema Liquidität nehmen die offenen Immobilienfonds jedoch eine gesonderte Rolle ein. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Im Gegensatz zu geschlossenen Fonds ist bei offene Fonds ene Anlage bereits mit kleinen Beträgen (z.B. 50,– Euro) möglich. Vielfach werden Sparpläne angeboten, in denen monatlich z.B. ein Teil des Kindergeld oder Vermögenswirksame Leistungen angelegt werden kann.

Weitere Informationen zu Investmentfonds:

Möglichkeit zur Rückgabe
Anlageschwerpunkt
Offene Fonds Aktienfonds
Geschlossene Fonds AS-Fonds
Dachfonds
Ausschüttungspolitik
Exchange Traded Funds
Ausschüttende Fonds Geldmarktfonds
Theasaurierende Fonds Gemischte Fonds
Hedgefonds
Immobilienfonds
Indexfonds
Laufzeitfonds
Medienfonds
Ökofonds
Rentenfonds
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