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Zinserträge

März 27th, 2019 by geldanlage_de in

Die meisten Anleger bringen mit dem Thema Börse vorrangig Aktien in Verbindung, deren Kurse notiert und mit denen sich Gewinne erzielen lassen. Neben Kursgewinnen und Dividenden, die manche Aktiengesellschaften ausschütten, spielen darüber hinaus aber auch an der Börse Zinserträge eine Rolle für Anleger. Diese treten zwar nicht bei Aktien oder Fonds auf, wohl jedoch bei Anleihen. Zahlreiche Rentenpapiere, wie Anleihen auch bezeichnet werden, können an der Börse gehandelt werden. Bezüglich der Art der Zinserträge lassen sich die Rentenpapiere in zwei große Gruppen einteilen.

Auf der einen Seite gibt es die sogenannten festverzinslichen Wertpapiere, die eindeutig (auch an der Börse) in der Mehrheit sind. Bei diesen Renten ist es so, dass der Anleger mit dem Kauf der Anleihen automatisch weiß, welche Zinssatz er aktuell und bei den folgenden Zinsgutschriften erhält. Der festgeschriebene Zins darf seitens der Emittenten nicht verändert werden. Im Gegensatz dazu stehen die variabel verzinslichen Anleihen. Diese kennzeichnen sich nämlich dadurch, dass der Zinssatz sehr wohl vom Emittenten geändert werden darf. Meistens handelt es sich dabei um Rentenpapiere, bei dem der Emittent die Höhe der Verzinsung unter anderem abhängig vom erzielten Betriebsergebnis (Gewinn) macht.

Zinserträge fallen in den Bereich der Einkünfte aus Kapitalvermögen und sind demzufolge steuerpflichtig. Dies ist für jeden Anleger wichtig zu wissen, der beispielsweise an der Börse Anleihen kauft und verkauft. Allerdings gibt es gerade bei Zinserträgen, die aus Anleihen resultieren, eine Besonderheit, nämlich die sogenannten Stückzinsen. Diese kommen deshalb zustande, weil man beim Handel mit Anleihen nur selten das jeweilige Wertpapier exakt ein Jahr ab dem Zeitpunkt der Zinsgutschrift hält, sondern beispielsweise nur 30, 120 oder 180 Tage. Dann steht dem jeweiligen Verkäufer natürlich nicht der gesamte Zinsertrag zu, sondern die Zinsen werden zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Daraus darum ergeben sich die sogenannten Stückzinsen, die auch bei der Berechnung der Zinserträge eine Rolle spielen.

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