Bundesobligationen (Bobls)

Bundesobligationen, auch Bobls genannt, sind Schuldverschreibungen des Bundes mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Sie werden als Wertrechtsanleihen im Rahmen eines Tenderverfahrens zweimal pro Jahr (März / September) herausgegeben. Jede Serie umfasst ein Volumen von ca. 17 Mrd. Euro.

Ihr Verkauf erfolgt über Kreditinstitute, da Privatpersonen nicht zur Bietergruppe Bundesemissionen zählen und daher nicht am Tenderverfahren teilnehmen können.

Bundesobligationen werden in den Handel an den deutschen Wertpapierbörsen eingeführt und können daher jederzeit auf dem Sekundärmarkt wieder verkauft werden.

Die Verwahrung kann kostenfrei bei der staatlichen Bundeswertpapier-Verwaltung in Bad Homburg vor der Höhe erfolgen. Das Antragsformular gibt es bei vielen Banken leider erst auf Nachfrage, da die Bank hieran nichts verdient. Die Verwahrung kann natürlich auch bei Banken und Sparkassen erfolgen; dies kostet jedoch die üblichen Depotgebühren.

Emissionsbedingungen für Bundesobligationen

Übersicht der verzinslichen Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland

Herausgegeben werden von Zeit zu Zeit folgende Wertpapiere:
 Unverzinsliche Schatzanweisungen („Bubills“ genannt)
 Bundesschatzanweisungen („Schätze“ genannt) 
 Bundesobligationen („Bobls“ genannt)
 Bundesanleihen („Bunds“ genannt) 

Als Daueremission werden daneben laufend herausgegeben: 
 Finanzierungsschätze
 Bundesschatzbriefe

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