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Chartanalyse

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Die Aktienanalyse lässt sich in zwei große Bereiche einteilen, nämlich zum einen in die Fundamental– und zum anderen in die Chartanalyse. Bei der Fundamentalanalyse schauen Experten sich Kennzahlen des Unternehmens an, um so einschätzen zu können, ob die Aktie aktuell unter- oder überbewertet ist. Bei der Chartanalyse hingegen, die übrigens oft auch als technische Analyse betitelt wird, geht es ausschließlich um den Kurs der Aktie, wie er sich in der Historie dargestellt hat. Dabei werden Charts analysiert, indem die Experten versuchen, anhand der vergangenen Kursverläufe Regelmäßigkeiten zu entdecken. Diese sollten dazu dienen, um eine Aussage treffen zu können, wie sich der Kurs in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten verhalten könnte.

Die Chartanalyse heißt auch deshalb technische Analyse, weil mit technischen Hilfsmitteln gearbeitet wird, um die Kurse zu analysieren. Die Basis ist sicherlich der Kurschart, der aus zwei Achsen besteht. Auf der einen Achse gibt es einen Zeitstrahl, der zum Beispiel fünf Jahre beinhaltet. Auf der anderen Achse werden dann die Kurse zu den gewünschten Zeiträumen dargestellt, sodass sich eine sogenannte Chartkurve ergibt. Die Kurve alleine ist allerdings noch nicht aussagekräftig, sondern die Analysten müssen sich dann anschauen, ob es auffällige Wiederholungen an bestimmten Punkten gibt. Dabei kann es sich zum Beispiel um sogenannte Widerstände und Unterstützungen handeln, auch als Widerstands- oder Unterstützungslinien bezeichnet.

Ein Widerstand bedeutet, dass der Kurs einer Aktie in der Vergangenheit immer wieder nach einer positiven Entwicklung, also nach einem Anstieg, gestoppt hat, wenn er einen bestimmten Kurspunkt erreicht hat. Meistens bewirkt der Widerstand zudem, dass die Richtung dreht, der Kurs also nach dem „Abprallen“ fällt. Für die Chartanalyse bedeutet das, dass wenn sich der aktuelle Aktienkurs in der Nähe dieses Widerstandes befindet, dass die Gefahr groß ist, dass er bald fallen wird. Exakt das gegenteilige Szenario tritt bei einer Unterstützung ein. In diesem Fall ist der Kurs vorher gefallen, dann aber an einem bestimmten Punkt angehalten und anschließend oftmals gestiegen. Aus solchen und anderen Merkmalen wird dann anhand der Chartanalyse versucht herauszufinden, ob der Kurs einer Aktie in naher Zukunft wahrscheinlich eher fallen oder steigen dürfte.

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