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CFD-Handel

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Spekulative Finanzinstrumente werden nach wie vor gerne genutzt, allerdings stehen nicht mehr allzu viele unterschiedliche Varianten zur Verfügung, nachdem die binären Optionen seit Mitte 2018 in der EU verboten sind. Futures und Optionen sind den meisten Privatanlegern zu undurchsichtig bzw. komplex, sodass oftmals nur noch ein Finanzprodukt zur Spekulation bleibt: CFDs. CFD ist die Kurzform des englischen Fachbegriffes Contract For Difference, also Differenzkontrakte. Beim CFD-Handel spekuliert der Akteur auf fallende oder steigende Kurse/Preise eines Basiswertes. Die Basiswerte, auch als Asset oder Underlying bezeichnet, sind für gewöhnlich Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen und Kryptowährungen. Der Käufer hat dann stets einen Anspruch darauf, bei positivem Kursverlauf den Differenzbetrag (Gewinn) vom Broker zu erhalten, daher auch der Name CFD.

Um am CFD-Handel teilzunehmen, benötigen Sie ein Handelskonto, welches von sogenannten CFD-Brokern offeriert wird. CFD-Broker sind Online-Broker, die sich auf das CFD-Trading spezialisiert haben. Ein wichtiges Element beim CFD-Handel ist der sogenannte Hebel, in der Fachsprache auch Leverage genannt. Durch den Hebel werden die meisten Trader überhaupt erst in die Lage versetzt, am CFD-Trading teilnehmen zu können. Der Leverage ist nämlich eine Geldleihe des Brokers, die zum Teil bis zu 500 Mal so groß ist, wie Ihr eigener Einsatz. Beispiel: Beträgt der Hebel 400:1, so heißt das, dass der Broker Ihnen für jeden Euro eigenes Kapital 400 Euro leiht. Wenn Sie also beispielsweise 10 DAX-CFDs mit einem Gegenwert von rund 120.000 Euro handeln möchten, müssen Sie bei einem Hebel von 400:1 nur 300 Euro eigenes Geld einsetzen.

Das Ziel besteht beim CFD-Trading natürlich darin, Gewinne zu erzielen. Die geschieht, wenn sich der Kurs des Basiswertes in die Richtung entwickelt, auf die Sie spekulieren. Andererseits kann es jedoch schnell zu Verlusten kommen, wenn die Kursentwicklung entgegen Ihrer Prognose verläuft. Das besondere Risiko besteht in dem Fall darin, dass Ihre Sicherheitsleistung (Margin) nicht mehr ausreicht, sodass der Broker die offene Position schließt. Für Sie würde das den Totalverlust Ihres investierten Kapitals bedeuten. Hohe Gewinne und ebenso hohe Verluste liegen beim Handel mit CFDs also nahe beieinander.

Hier finden Sie unseren ausführlichen CFD-Ratgeber.

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